Durch den Toner kommt beim Drucken und Kopieren die Farbe ins Spiel. Toner sind Farbwalzen, die in Druckern und Kopierern eingesetzt werden, um innerhalb des Druckauftrags die Farbe zur Verfügung zu stellen. Sie werden vor allem in großen Druck- und Kopiermaschinen im kommerziellen Bereich oder in großen Büros eingesetzt, da sie für sehr viele Anwendungen ausreichend sind. Im privaten Bereich kommen eher die kleineren Druckerpatronen zum Einsatz.
Toner bestehen aus Farbstoffen, Kunstharz und Pigmenten, sowie Hilfsstoffen. Toner verursacht Feinstaub, den der Mensch leicht einatmen kann. In einem Test wurde nachgewiesen, dass einige Toner beim Betrieb krebserregende Stoffe freisetzen. Nach einigen nachträglichen Messungen durch das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz konnten diese Ergebnisse jedoch dahingehend entschärft werden, dass die Konzentrationswerte unterhalb kritischer Grenzen liegen.
Es gibt drei verschiedene Varianten von Tonern: Der Einkomponententoner besteht aus einen Stück und kann auch in einem Stück ausgetauscht werden. Hier ist der sogenannte Entwickler nötig, eine um einen Magneten rotierende Röhre, die sogenannte Tonerbürste. Der Einkomponententoner ist leicht zu warten aber sehr viel kostspieliger als die zweite Variante, der Zweikomponententoner.
Hier verbleibt der Entwickler beim Rollentausch im Gerät und wird nicht verbraucht. Das macht den Toner günstiger und er ist in allen kompatiblen Geräten verwendbar. Allerdings sind entsprechende Druck- und Kopiergeräte nicht weit verbreitet. Die dritte Variante ist die Transferflüssigkeit. Sie wird vor allem im Offset-Druck verwendet und gewährleistet dank noch kleinerer Partikel um einen Mikrometer feinsten Druck.
Zwar sind Toner, wie nun erwiesen ist, für den Menschen nicht schädlich. Aber für die Umwelt. Daher gilt: Toner nicht wegwerfen, die Hersteller sind verpflichtet, die leeren Toner zurückzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.
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